DaS KArtell beim Amtsrock in Goldberg!

“Endlich mal ein amtlicher Gig!”, riefen wir erfreut, als unsere rührige Sekretärin in den Büroflügel eilte und die Depeche mit der Anfrage auf den Schreibtisch blätterte. Goldberg in Herzen Mecklenburgs? Das inspirierte doch seinerzeit schon Johann Sebastian Bach zu seinen berühmten “Goldberg-Variationen”?
Das Amtsrock ist ein Festival ganz nach unserem Geschmack: Enthusiasten, Idealisten und andere Unverdrossene stellen mit viel Herzblut und Leidenschaft etwas auf die Beine, das dem erlauchten Kreis derer, die davon Kenntnis erhalten, ein unvergessenes und unvergleichliches Erlebnis bleibt. Anders machen wir´s auch nicht. Und wenn wir aus der Peripherie dann noch zum Schaulaufen der lokalen Musikszene dazugebeten werden, ist es uns Ehre, Verpflichtung und Vergnügen zu gleichen Teilen! Spielen und Feiern, wo andere immer nur vorbeifahren – kommt mit und seid dabei, am 09.09. in Goldberg! Mehr Infos unter http://www.amtsrock.de

DaS KArtell in der Elbdisharmonie 2017 – nur noch wenige Restkarten zu überteuerten Preisen!

von unserem Feuilleton-Redaktionsleiter Ambrosius Zwingelhoeft

Achtung, es folgt ein sehr langer Text! Smartphone-degenerierte Infojunkies schauen bitte direkt unter www.elbdisharmonie.de nach!
Kaum zu glauben, wie schnell sich die Elbdisharmonie schon vor dem Startschuß als exquisiter und allseits beliebter Spielort in das weltweite Konzertgedächtnis eingebrannt hat! Superlative scheinen fast der Standard zu sein, wenn Musikliebhaber rund um den Globus von diesem fantatischen Ort schwärmen, der direkt an der Hamburger Hafenstraße ein unvergessliches Zeichen in alle Richtungen hinaussendet, wie Kultur auch funktionieren kann:
In Architekturkreisen wird die gewagte Stahlrohrkonstruktion gerühmt, die die gewaltige Bühne aus einer scheinbar so schmalen Böschung heraus in den Hamburger Himmel wachsen läßt. Kantige, nahezu unbehandelte Bodenbretter aus teuerster Mühlenbecker Eiche als Basis und die mutig flatternden Kunststoffbahnen der Außenverkleidung (Design: Bertone di Milano) gehen mit dem kalten Stahl der Trägerkonstruktion eine akustische Trias ein, die Feinohren in aller Welt mit den Läppchen schlackern läßt. Kein Wunder, denn der Akustikpabst Joshua-Lisa Koyota hat hier nichts dem Zufall überlassen: “Bei unterschiedlichsten Wetterlagen haben wir eine furzende Herde aus moldawischen Viehtransportern entlaufener Schweine mehrmals über die Bühne getrieben, um wirklich alle Facetten des Klanges in Bezug auf das Material originalgetreu zu simulieren!”, verrät der steinreiche Scharlatan mit diabolischem Grinsen.
Und dann erst der Zuschauerraum! “Heiliger Balduin!”, mag man zunächst erschrocken denken, wenn man sieht, wie diese gewagte Steinkonstruktion, in Fachkreisen als “Treppe” bezeichnet, da in unzähligen sog. “Stufen” den Hang hinaufkraucht. Ungläubig dann das Staunen, wenn der Architekt, der sympathisch-degenerierte Herzog de Meuron, versichert, das hier sitzend tatsächlich mehrere hundert Leute Platz finden, “sofern sie sich die Tickets leisten können, natürlich!”, schiebt der Blaublütler triumphierend nach und holt sich dabei mit dem Brillantring einen stattlichen Popel aus der Nase.
Oder ist es dann doch das ebenso schillernde wie erlesene Programm, das alle Erwartungen übertrifft und diese unvergleichliche Aura der selig-beglückten Erwartung wie Goldstaub über die nüchternen Köpfe der alten Hansestadt prustet?
Zeitbombe Armut, 1323, Knete, The Dutts, The Hamorrholds, Directors Cut, James&Black, DaS KArtell – es mag fast unwirklich klingen, aber sie sind wirklich alle dabei, wenn am 19. August endlich die Elbdisharmonie ihre Tore öffnet (und am Ende des Abend auch gleich schon wieder schließt: unaufschiebbare Nachbesserungs- und Renovierungsarbeiten, Dauer ca. 1 Jahr).
Moment mal, DaS KArtell?!? “Ja, Sie haben richtig gehört, sie kleingeistiger Schreiberling!”, lacht Elbdisharmonie-Intendant Gustav Liebes-Euter jovial, “Mit vollen Hosen ist gut stinken: Ich verfüge natürlich über die allerbesten Kontakte, sogar zur Königin der Hanse, und da ist es mir gelungen, die Hohepriester des hanseatischen Ska von einem Auftritt bei uns zu überzeugen! Ich weiß, was Sie jetzt denken, aber nein, dem Steuerzahler entstehen dadurch selbstverständlich überhaupt keine Kosten!”
Na dann – nix wie hin!!

Wand aus Pfand statt Wall of Sound – Sommerputz beim Kartell!

Das Säubern unseres Probenraums hat uns so in Beschlag genommen, daß wir leider alle Festivalgigs in diesem Sommer absagen mußten.
Aber für gute und saubere Musik müssen eben die Rahmenbedingungen stimmen, und das fängt bei den eigenen vier Wänden an!
Um die unverwechselbare Reinheit unseres Klanges zu erhalten, war mal wieder dringend eine umfangreiche Aufräumaktion unserer Sommer-Residenz im herrlichen Bad Trems am See notwendig (ein extrem teures und exquisites Pflaster – Besuche nur bei entsprechendem Kontostand empfohlen!).
Dabei kann man uns -völlig zurecht als abgehoben und arrogant verschrien- mit ein bißchen Glück auch mal als ganz normale und bodenständige Typen erleben: gemütlich qualmt der Grill, die Tabakprodukte nicht minder, und wenn dann gegen Sonnenuntergang die Pfandkarawane (hier nur ein Ausschnitt) zu ihrer gemächlichen Runde aufbricht, würde der Anblick auch einem Lastenfahrer aus dem fernen Tsatzikistan ein anerkennendes Lächeln abringen.
Dergestalt er- und überholt freuen wir uns natürlich ganz besonders auf den Spätsommer, wenn die milderen Temparaturen auch wieder die Beschäftigung mit den Instrumenten erlauben, ohne häßliche Schweißrückstände auf sündhaft teuren Griffbrettern, Tastenebenholz und festlich glänzendem Goldmessing zu hinterlassen!
Dann sind wir wieder wie gewohnt in alter Manier auf den Bühnen des Nordens zurück, um Euch einen herrlichen Spätsommer zu bereiten!

Endlich wieder Zuhause!!!

Danke TikoZigalpa, danke Wismar!

Ein schöneres Wiedersehen hätten wir uns nicht wünschen können, als wir am Samstag nach vier Jahren erstmals wieder in Wismar die Bühne betraten: ein proppenvoll ausverkauftes Tiko, alte und neue Fans bunt gemischt, beste Stimmung vom ersten Takt an und nach drei Songs dann tropisches Klima im Saal! Wir wissen nicht, ob auf der Bühne oder Tanzfläche mehr geschwitzt wurde, aber eindeutig haben alle an diesem Abend ihr Bestes gegeben und das war nicht wenig. Dafür haben wir uns aber alle noch schön bis in die frühen Morgenstunden mit einer gediegenen Feierei belohnt. Die Bühnentaufe eines neuen Songs aus der Feder von Flo wollte ja schließlich auch noch begossen sein.

Danke an das großartige Tiko-Team, wir haben uns wieder wie zuhause gefühlt (ein bißchen waren wir es ja auch…) und danke an alle, die mit uns diesen Abend so hochkarätig abgefeiert haben – wir können das nächste Mal kaum erwarten! Und damit werden wir uns nicht nochmal so lange Zeit lassen, versprochen!!

 

Ska-Weihnacht Vol. VII im Peter-Weiss-Haus

Rostock feiert, als gäbe es kein Morgen!
Da hat der gute, alte Weihnachtsmann zur Nachbescherung den Sack aber nochmal so richtig ausgekippt, und heraus kam ein Abend, der schwer zu toppen ist…
Die traditionelle Ska-Weihnacht im PWH, vorbildlich auf die Beine gestellt von WHSKS und Antispielismus, war der Party-Kracher zum Jahresende schlechthin! Die beiden Lokalmatadore brachten den ausverkauften Saal dann auch schnell zum Kochen, und die Anzahl der abgefeuerten Konfetti-Kanonen hätte auch im rheinischen Karneval nicht wenige beeindruckt. Solchermaßen sturmreif geschossen, war der Saal in brillanter Stimmung, als wir unsere musikalischen Swarovski-Kristallperlen gleich hinterherschmissen und noch ein für alle vergnügliches Stündchen auf dieser Welle gen Jahresende surften… Das macht Appetit auf mehr – und wer von Euch gleich zu Jahresbeginn gute Vorsätze und jegliche Zurückhaltung fallen lassen möchte, der ist bei uns natürlich in bester Gesellschaft, wenn wir am 14.01. im Moment in Lübeck unser offbeatlastiges Neujahrskonzert abfeiern – 100% Walzerfreiheit verlangt und geboten! Also, laßt die verkaterten Köpfe nicht hängen, sondern sammelt Eure Kräfte – in noch nicht mal zwei Wochen feiern wir mit Euch das neue Jahr!

In unserer Galerie findet ihr noch ein paar Fotos vom dem Abend..

Das Beste kommt zum Schluß – die Kartell-Weihnachtsedition Live!!

Bevor die Kargheit unserer offiziellen Verlautbarungen nordkoreanische Dimensionen erreicht, sei Euch – hochverehrte Fangemeinde – nun mit Posaunen, Trompeten und Engelsgeläut hiermit verkündet, daß wir Euch nicht im Dunkeln stehen lassen, wenn der Winter kommt, sondern auch noch in die kleinste Pils-Stube die frohe Botschaft bringen: die Weihnachtszeit ist die Zeit des Frohsinns und Irrsinns, der Liebe und Triebe, von Genuß und Überfluß, Klang und Gesang, Schall und Hall!
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Oder etwas klarer ausgedrückt: wir spielen im Dezember noch zwei Gigs für Euch; am 9.12. im Dr. K in Schwerin und am 27.12. im Peter Weiss-Haus in Rostock. Dabei haben wir die Ehre, beim CD-Release der legendären Gumbels die Stimmung anzuheizen, unterstützt von Fuckingham Palace und in Rostock Teil der Ska-Weihnacht zu sein, zusammen mit WHSKS und Antispielismus.
Zwei triftige Gründe also, die Advents- und Weihnachtszeit herbeizusehnen und schon mal die Tanzfalten in die Hosen zu bügeln, mehr demnächst auf dieser facebook-Seite Eurer Lieblingsband!”

Tanz in den Mai – wir sind dabei!

Das Kartell im Viehhaus Segrahn!

Hoppla, jetzt hätten wir beinahe den ganzen Frühling im Proberaum verschlafen, war so warm und der Kühlschrank so voll – kein Wunder bei den niedrigen Ølpreisen… Jetzt klopfen wir uns aber schnell den Schlaf aus den Augen, hängen die Nerdsmäntel in den Schrank und spannen die Ochsen vor den Karren: denn am 30.04. feiern wir Saisonstart und “Tanz in den Mai” im Viehhaus Segrahn bei Gudow.

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Wir sind ganz heiß drauf, mit Euch mal wieder eine viehische Party zu feiern und werden uns entsprechend tierisch ins Zeug legen, um Euch einen unvergesslichen Start in den Wonnemonat zu bieten! Also rein in die Slippers, ordentlich Durst eingepackt und ab ins Grüne! Hier der Link zur Örtlichkeit:

http://www.gut-segrahn.de/html/viehhaus_segrahn.html Start ist 19:30 Uhr!

A Treib called Sand

Dubtari, Reggaedemmi und Das Kartell an einem Abend, das ist ein bißchen wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen – und so ähnlich war die Stimmung auch am Freitagabend auf der Walli, als dieses Triumvirat des Offbeat-Sounds die Benefiz-Party für die Amnesty-Gruppe Lübeck beschallte: volle Hütte, beste Laune, Tanz ohne Ende und ein runder Abend für den guten Zweck.Treibsand_1
Wir bedanken uns bei den sympathischen Mitstreitern auf der Bühne und davor, bei Amnesty für die Einladung und A Treib called Sand für die wie immer rundum bestens bestellte Betreuung – bis zum nächsten Mal! Hier findet ihr noch eine kleine Galerie von dem Abend! Jetzt haben wir uns alle mal eine kleine Pause verdient, bevor das Kartell 2016 wieder frisch ans Werk für die nächsten unvergesslichen Ska-Erlebnisse geht!