„Tiko-Time is Quality-Time“ – DaS KArtell live in der Wohlfühl-Oase

Wer jetzt im Frühling Jing&Jang, Ding&Dong, Ping&Pong und auch sonst die ganze Jerk-Life-Balance mal wieder in die Waage bringen will, der sollte unseren Auftritt im Tiko in Wismar auf keinen Fall versäumen! Das gilt natürlich auch für uns selbst, denn wir sind gerade erst einigermaßen abgefeiert von einem umjubelten Auftritt in Berlin zurückgekehrt und müßten uns dringend mal wieder bei einem feisten Konzertabend geistig und körperlich erfrischen. Das geht am besten im Tiko wo wir mit Euch am 21.4. eine rauschende Frühlingsparty feiern werden.


Backstage im Tommyhaus..

Wir übernehmen Verantwortung! DaS KArtell endlich wieder in der Hauptstadt!

„Wer sich in Emails um musikalische Auftritte bewirbt, der darf sich nicht drücken, wenn man gebucht wird!“, moserte unlängst Bundespräsident Franz-Walter Steinhäger mit schwerer Zunge im sog. „Party-Schloß Bellevue“ und mahnte ein stärkeres Engagement der norddeutschen Ska-Szene in der Hauptstadt an. Recht hat er, schließlich liegt unser letzter Auftritt in Berlin auch schon wieder sechs Jahre zurück! Darum folgen wir mit größtem Vergnügen der Einladung zur Frühjahrsausgabe der legendären „Offbeat-Explosion“ im nicht minder legendären Tommy-Weisbecker-Haus in Kreuzberg in Koalition mit Les Calcatoggios aus Berlin. Die feiern in diesem Jahr übrigens ihr 20jähriges Bestehen und sind damit ebenfalls im besten Ska-Band-Alter wie wir.

Zum Einschwofen hier noch ein kleines Video vom amtlichsten Goldberger Open Air!

Freut Euch auf eine satte Ladung allerfeinster Ska-Musik, schmeißt Euch in Schale, rafft Euch auf, schlagt Euch durch und seid dabei, wenn wir am 6.4. eine Kreuzberger Nacht feiern, wie sie im Buche steht bzw. gerne besungen wird!

Start ist 21:30, ein Ende derzeit noch nicht abzusehen.

Die Band, die aus der Kälte kam: Das Kartell im Zwischenbau in Rostock

Eigentlich wollten wir ja den Frühling einläuten am letzten Freitag in Rostock, zusammen mit den Tulpenjunkies der Rotterdam Ska Jazz Foundation. Dann wars aber knackig kalt, und auch im Zwischenbau herrschten Temperaturen, die eher an eine sibirische Komsomolzen-Disko erinnerten statt an einen beschwingten Frühlingsschwof.

Ganz egal, wir haben begeistert abgeliefert und ganz im Sinne der Aufgabe als Vorband dem Publikum ordentlich eingeheizt. Als die Kollegen aus Holland dann die Bühne enterten, war Stimmung im Saal und die Bühne warmgespielt. Ein schöner Abend war das im Zwischenbau; ein besonderer Dank geht raus an alle Untentwegten, die sich trotz der Kälte auf den Weg gemacht haben!

Bunte Frühjahrsmelodien: DaS KArtell und Tulpen aus Rotterdam!!

Der kalten Witterung zum Trotz bringen wir den warmen Sound Jamaikas nach Rostock!
Am 02.03. kommen wir nach Rostock und läuten den Frühling ein, wenn wir mit der Rotterdam Ska Jazz Foundation im Zwischenbau gastieren. Tanzt Euch die Winterkälte aus den Knochen und zelebriert mit uns eine heiße Nacht, wenn wir mit den Kollegen aus Holland am Ostseestrand karibisches Flair kreieren und Temperatur und Laune in den Wohlfühlbereich heben!
Zehn Jahre ist es bereits her, daß wir mit dieser grandiosen Band die Bühne teilten, jetzt freuen wir uns auf ein Wiedersehen, und zusammen werden wir Euch einen unvergesslichen Abend bereiten!

Mehr dazu auf der Webseite des Zwischenbaus in Rostock.

DaS KArtell – Neujahrsempfang 2018 im Treibsand

Trinken und getrunken werden für einen guten Zweck!

Ein frohes neues Jahr 2018 an alle unsere Fans und solche, die es noch werden wollen!
Jetzt haben wir aber mal wirklich was für alle von Euch:

Am 13.01. spielen wir unseren ersten Gig im neuen Jahr, und unterstützt werden wir dabei von den kernigen Jungs von Beifang aus Kiel.
Wenn Ihr auch nur eine der folgenden Fragen mit „Ja!“ beantworten könnt, dann sollten wir uns am 13.01. im Treibsand auf der Walli sehen:

  • Ihr habt genug von der Trägheit der Festtage im Familienkreis und wollt mal wieder richtig abfeiern und abtanzen?
  • Ihr habt genug von Euren guten Vorsätzen für 2018 und wollt es schleunigst wieder auf einer entspannten Party krachen lassen?
  • Eure guten Vorsätze für 2018 lauten: mehr Bewegung, mehr Spaß, mehr SKA?
  • Ihr habt verpasst, zu Weihnachten mal für einen guten Zweck zu spenden und möchtet das gerne nachholen?
  • Ihr habt jetzt schon wieder genug von 2018 und sucht nach einer sinnvollen Zerstreuung, die Euch den ganzen Mist mal für einen Abend vergessen läßt?
  • Silvester war einfach der Hammer, der Kater ist vergessen und Ihr wollt gerne weiterfeiern, aber Karneval ist noch so lange hin?
  • Ihr findet Ska-Musik und ihre Protagonisten schon immer abstoßend, aber seid in der Lage, Euch für eine gute Sache mit diversen Genußmitteln in einen Zustand positiver Gleichgültigkeit zu versetzen?
  • Ihr findet, daß der Dialog zwischen Lübeck und Kiel doch zumindest auf musikalischer Ebene nicht abreißen sollte?
  • Günni L`Amour und sein unvergleichlicher Style sind schon seit Jahren Euer einziger Lebensinhalt?

Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Abend mit Euch, aber vor allem freuen wir uns, wenn am Ende des Abends die Arbeit der Hilfsorganisation Cadus, die sich unter anderem in Syrien stark engagiert, mit einem großen Beitrag unterstützt werden kann, denn dafür legen wir uns am 13.01. alle ins Zeug!

Hier gibt’s mehr zu sehen und zu lesen:

http://www.cadus.org

http://www.beifang-kiel.de

Das Kartell und der Zauber Asiens!

Provinzielle Weltgewandtheit ist uns Hanseaten quasi in die Wiege gelegt. So gern wir auch in fremden Gefilden wandeln, so sehr freuen wir uns auch, wenn die Welt mal bei uns hereinschaut und „Guten Tach!“ sagt.

Allerdings sagt sie in diesem Fall wohl eher „Konnichiwa!“:

denn am 6. Dezember bringt die Oreskaband aus Japan das legendäre Rider´s Café in Lübeck zum Beben. Die sechs Damen sind derzeit auf Europatour, und da ist es für uns acht Herren natürlich Ehrensache, uns von unserer besten Seite zu zeigen und dem Besuch aus Fernost quasi die musikalische Tatami-Matte auszurollen.
Ein einmaliger Abend steht also bevor, wenn diese interkontinentale Ska-Explosion den Nikolausabend zum Glühen bringt – seid dabei!!

DaS KArtell beim Amtsrock in Goldberg!

“Endlich mal ein amtlicher Gig!”, riefen wir erfreut, als unsere rührige Sekretärin in den Büroflügel eilte und die Depeche mit der Anfrage auf den Schreibtisch blätterte. Goldberg in Herzen Mecklenburgs? Das inspirierte doch seinerzeit schon Johann Sebastian Bach zu seinen berühmten “Goldberg-Variationen”?
Das Amtsrock ist ein Festival ganz nach unserem Geschmack: Enthusiasten, Idealisten und andere Unverdrossene stellen mit viel Herzblut und Leidenschaft etwas auf die Beine, das dem erlauchten Kreis derer, die davon Kenntnis erhalten, ein unvergessenes und unvergleichliches Erlebnis bleibt. Anders machen wir´s auch nicht. Und wenn wir aus der Peripherie dann noch zum Schaulaufen der lokalen Musikszene dazugebeten werden, ist es uns Ehre, Verpflichtung und Vergnügen zu gleichen Teilen! Spielen und Feiern, wo andere immer nur vorbeifahren – kommt mit und seid dabei, am 09.09. in Goldberg! Mehr Infos unter http://www.amtsrock.de

DaS KArtell in der Elbdisharmonie 2017 – nur noch wenige Restkarten zu überteuerten Preisen!

von unserem Feuilleton-Redaktionsleiter Ambrosius Zwingelhoeft

Achtung, es folgt ein sehr langer Text! Smartphone-degenerierte Infojunkies schauen bitte direkt unter www.elbdisharmonie.de nach!
Kaum zu glauben, wie schnell sich die Elbdisharmonie schon vor dem Startschuß als exquisiter und allseits beliebter Spielort in das weltweite Konzertgedächtnis eingebrannt hat! Superlative scheinen fast der Standard zu sein, wenn Musikliebhaber rund um den Globus von diesem fantatischen Ort schwärmen, der direkt an der Hamburger Hafenstraße ein unvergessliches Zeichen in alle Richtungen hinaussendet, wie Kultur auch funktionieren kann:
In Architekturkreisen wird die gewagte Stahlrohrkonstruktion gerühmt, die die gewaltige Bühne aus einer scheinbar so schmalen Böschung heraus in den Hamburger Himmel wachsen läßt. Kantige, nahezu unbehandelte Bodenbretter aus teuerster Mühlenbecker Eiche als Basis und die mutig flatternden Kunststoffbahnen der Außenverkleidung (Design: Bertone di Milano) gehen mit dem kalten Stahl der Trägerkonstruktion eine akustische Trias ein, die Feinohren in aller Welt mit den Läppchen schlackern läßt. Kein Wunder, denn der Akustikpabst Joshua-Lisa Koyota hat hier nichts dem Zufall überlassen: “Bei unterschiedlichsten Wetterlagen haben wir eine furzende Herde aus moldawischen Viehtransportern entlaufener Schweine mehrmals über die Bühne getrieben, um wirklich alle Facetten des Klanges in Bezug auf das Material originalgetreu zu simulieren!”, verrät der steinreiche Scharlatan mit diabolischem Grinsen.
Und dann erst der Zuschauerraum! “Heiliger Balduin!”, mag man zunächst erschrocken denken, wenn man sieht, wie diese gewagte Steinkonstruktion, in Fachkreisen als “Treppe” bezeichnet, da in unzähligen sog. “Stufen” den Hang hinaufkraucht. Ungläubig dann das Staunen, wenn der Architekt, der sympathisch-degenerierte Herzog de Meuron, versichert, das hier sitzend tatsächlich mehrere hundert Leute Platz finden, “sofern sie sich die Tickets leisten können, natürlich!”, schiebt der Blaublütler triumphierend nach und holt sich dabei mit dem Brillantring einen stattlichen Popel aus der Nase.
Oder ist es dann doch das ebenso schillernde wie erlesene Programm, das alle Erwartungen übertrifft und diese unvergleichliche Aura der selig-beglückten Erwartung wie Goldstaub über die nüchternen Köpfe der alten Hansestadt prustet?
Zeitbombe Armut, 1323, Knete, The Dutts, The Hamorrholds, Directors Cut, James&Black, DaS KArtell – es mag fast unwirklich klingen, aber sie sind wirklich alle dabei, wenn am 19. August endlich die Elbdisharmonie ihre Tore öffnet (und am Ende des Abend auch gleich schon wieder schließt: unaufschiebbare Nachbesserungs- und Renovierungsarbeiten, Dauer ca. 1 Jahr).
Moment mal, DaS KArtell?!? “Ja, Sie haben richtig gehört, sie kleingeistiger Schreiberling!”, lacht Elbdisharmonie-Intendant Gustav Liebes-Euter jovial, “Mit vollen Hosen ist gut stinken: Ich verfüge natürlich über die allerbesten Kontakte, sogar zur Königin der Hanse, und da ist es mir gelungen, die Hohepriester des hanseatischen Ska von einem Auftritt bei uns zu überzeugen! Ich weiß, was Sie jetzt denken, aber nein, dem Steuerzahler entstehen dadurch selbstverständlich überhaupt keine Kosten!”
Na dann – nix wie hin!!

Wand aus Pfand statt Wall of Sound – Sommerputz beim Kartell!

Das Säubern unseres Probenraums hat uns so in Beschlag genommen, daß wir leider alle Festivalgigs in diesem Sommer absagen mußten.
Aber für gute und saubere Musik müssen eben die Rahmenbedingungen stimmen, und das fängt bei den eigenen vier Wänden an!
Um die unverwechselbare Reinheit unseres Klanges zu erhalten, war mal wieder dringend eine umfangreiche Aufräumaktion unserer Sommer-Residenz im herrlichen Bad Trems am See notwendig (ein extrem teures und exquisites Pflaster – Besuche nur bei entsprechendem Kontostand empfohlen!).
Dabei kann man uns -völlig zurecht als abgehoben und arrogant verschrien- mit ein bißchen Glück auch mal als ganz normale und bodenständige Typen erleben: gemütlich qualmt der Grill, die Tabakprodukte nicht minder, und wenn dann gegen Sonnenuntergang die Pfandkarawane (hier nur ein Ausschnitt) zu ihrer gemächlichen Runde aufbricht, würde der Anblick auch einem Lastenfahrer aus dem fernen Tsatzikistan ein anerkennendes Lächeln abringen.
Dergestalt er- und überholt freuen wir uns natürlich ganz besonders auf den Spätsommer, wenn die milderen Temparaturen auch wieder die Beschäftigung mit den Instrumenten erlauben, ohne häßliche Schweißrückstände auf sündhaft teuren Griffbrettern, Tastenebenholz und festlich glänzendem Goldmessing zu hinterlassen!
Dann sind wir wieder wie gewohnt in alter Manier auf den Bühnen des Nordens zurück, um Euch einen herrlichen Spätsommer zu bereiten!

Endlich wieder Zuhause!!!

Danke TikoZigalpa, danke Wismar!

Ein schöneres Wiedersehen hätten wir uns nicht wünschen können, als wir am Samstag nach vier Jahren erstmals wieder in Wismar die Bühne betraten: ein proppenvoll ausverkauftes Tiko, alte und neue Fans bunt gemischt, beste Stimmung vom ersten Takt an und nach drei Songs dann tropisches Klima im Saal! Wir wissen nicht, ob auf der Bühne oder Tanzfläche mehr geschwitzt wurde, aber eindeutig haben alle an diesem Abend ihr Bestes gegeben und das war nicht wenig. Dafür haben wir uns aber alle noch schön bis in die frühen Morgenstunden mit einer gediegenen Feierei belohnt. Die Bühnentaufe eines neuen Songs aus der Feder von Flo wollte ja schließlich auch noch begossen sein.

Danke an das großartige Tiko-Team, wir haben uns wieder wie zuhause gefühlt (ein bißchen waren wir es ja auch…) und danke an alle, die mit uns diesen Abend so hochkarätig abgefeiert haben – wir können das nächste Mal kaum erwarten! Und damit werden wir uns nicht nochmal so lange Zeit lassen, versprochen!!